10. Deutsch-Französische Tischfußballtage – Saarländer erneut in der Spitze

Anlässlich der 10. Deutsch-Französichen Tischfußballtage fanden wieder erfreulich viele Akteure aus dem In- und dem benachbarten Ausland den Weg in die Steinbacher Mehrzweckhalle. An den beiden Turniertagen, 07. und 08.09., waren insgesamt 61 Doppel und 81 Einzelspieler am Start. Auch Gérard Bergaglia folgte der Einladung des OTC Ottweiler e.V. zu dem Jubiläumsturnier. Über all die Jahre war er als Chairman der Firma Bonzini ein verlässlicher Partner und wurde als Ehrengast mit seiner Gattin in der Residenzstadt auch von Bürgermeister Holger Schäfer begrüßt.

Josef Cornelius begrüßte die Offiziellen Gérard Bergaglia (Bonzini), Klaus Gotesleben (DTFB), Nicole Gabriel (STFV) und Bürgermeister Holger Schäfer (von links)

Platz 2 im Juniorendoppel für Silas Reimann

Am Samstag standen die Doppeldisziplinen auf dem Programm. Bei den Junioren war das Ottweiler Eigengewächs Silas Reimann mit Michel Klaffke eines der lediglich 3 gemeldeten Doppel. Im Finale waren sie den Nationalmannschaftskollegen Brustein/Brustein knapp unterlegen und mussten sich damit mit Silber begnügen.

Silas Reimann (ganz links) im Finale Juniorendoppel.

Bonze ging an Elias Messina aus St. Wendel, der mit Finn Passon angetreten war.

Saar Soccer Ladies Gabriel/Heinz-Thiry rocken das Damendoppel

Bei dem Damen gingen 6 Doppel an den Start. Das Ottweiler Doppel Elke Heinz-Thiry/Nicole Gabriel konnte sich im Halbfinale gegen die Französinnen Florenson/Tran-Thanh durchsetzen. Im Parallelspiel unterlag mit Katrin Schmitt eine weitere Spielerin der Saar Soccer Ladies an der Seite von Christine Trabert (Rodheim/Horloff) gegen Vanessa Pütz (Kaiserslautern) mit Blagovesta Gerova (Bulgarien).

Finale Damendoppel: Pütz/Gerova gegen Heinz-Thiry/Gabriel (rechts)

In dem spannenden Finale sicherte sich das Ottweiler Gespann eindrucksvoll den Siegerpokal. Mit Silber für Pütz/Gerova und Bronze für Schmitt/Trabert standen insgesamt 4 Saarländerinnen auf dem Podest.

3 Ottweiler im Seniorendoppel auf dem Podest

Mit insgesamt 11 Doppeln war die Seniorendisziplin sehr gut besetzt. Manfred Lang mit dem St. Wendeler Karl-Heinz Horbach schlossen mit Rang 9 ab. Für Stephan Peter mit Thomas Pütz (TFC FriBi) war Platz 5 die Endplatzierung. Im Halbfinale behielten die Ottweiler Favoriten Claus und Josef Cornelius gegen Wiesen/Murer (St. Wendel/Altstadt) die Oberhand. Dagegen mussten Rüdiger Treinen und Volker Gröschl (Eintracht Frankfurt) nach 2:0 Satz-Führung den deutschen Team-Weltmeistern Weitz/Diercks doch noch den Finaleinzug überlassen. Diese hatten auch im Finale gegen die Nationalmannschaftskollegen Cornelius/Cornelius die Nase vorn, sodass sich das Ottweiler Gespann mit Silber begnügen musste. Treinen/Gröschl sicherten sich Bronze.

Siegerehrung Seniorendoppel von links: Cornelius/Cornelius – Diercks/Weitz – Treinen/Gröschl

Thiry/Kuc hervoragende Vierte im offenen Doppel

Im offenen Doppel mit insgesamt 41 Startern belegten die Junioren Silas Reimann/Michel Klaffke Platz 33. Für Dominik Schmitt (TFC Roden) an der Seite von Ulf Gabriel sprang genau so Rang 17 heraus wie für Alexander Becker und Carsten Sahner. Eine Runde weiter kamen mit Rang 9 die für den OTC in der Bundesliga startenden Hoenheimer René Kurtz/Frédéric Lux. Im Viertelfinale scheiterten die saarländischen Vorjahresfinalisten Didion/Glocker an Nierengarten/Meckes (Frankreich) und Maisch/Müller an den Favoriten Sorger/Correia (Koblenz/Luxemburg). Dagegen zogen Antonio Coppola (Heusweiler)/Björn Hoffmann (Freiburg) gegen Kaißling/Mai (Kaiserslautern) und die Ottweiler Peter Thiry/Marco Kuc überraschend über Thomas Haas (Koblenz)/Giuliano Bentivoglio (Belgien) in die Halbfinale ein. Dort mussten Thiry/Kuc dann den Franzosen und Coppola/Hoffmann nach einem nervenaufreibenden Match Sorger/Correia gratulieren. Im Spiel um Platz 3 ging das Ottweiler Doppel als Verlierer von den Stangen und Coppola/Hoffmann wurden damit Dritte.

Die Sieger im offenen Doppel, Leopold Nierengarten (links) und Sébastien Meckes, waren auch sonntags noch gut gelaunt.

Den Siegerpokal nahmen Nierengarten/Meckes mit nach Frankreich. Sorger/Correia mussten sich mit Rang 2 begnügen.

Platz 3 für Felix Dachs im Junioreneinzel

Die Einzel wurden am Sonntag ausgetragen. Hier konnte das zweite Ottweiler Nachwuchstalent überzeugen. Im Spiel um Platz 3 der Junioren besiegte Felix Dachs Elias Messina vom TFC St. Wendel mit 3:1 Sätzen und sicherte sich damit die Bronzemedaille.

Spiel um Platz 3 im Junioreneinzel: links Elias Messina gegen Felix Dachs

Stephan Peter erst im Finale zu stoppen

Bei den Senioren waren insgesamt 17 Spieler am Start. Manfred Lang vom OTC schloss mit Rang 9 ab. Eine Runde weiter kamen Josef Cornelius und René Kurtz, die Platz 5 belegten. Im packenden saarinternen Halbfinale setzte sich am Ende überzeugend Stephan Peter gegen Hans-Jürgen Wiesen (St. Wendel) durch. Leider reichte es nicht zum großen Wurf.

Seniorenfinale: Gottesleben gegen Peter (rechts)

Im Endspiel war er Klaus Gottesleben von Eintracht Frankfurt klar unterlegen und am Ende auch mit Silber zufrieden. Mit Bronze holte „Jogi“ Wiesen eine weitere Medaille ins Saarland.

Im Dameneinzel ohne saarländische Vertreterin ging Gold an Verena Dully (Kaiserslautern), Silber an Andrea Ikervari (Ungarn) und Bronze an Blagovesta Gerova (Bulgarien).

Siegerehrung Dameneinzel von links: Gerova – Dully – Ikervari

Philipp Luckas verpasst die Überraschung nur ganz knapp

In der Königsdisziplin, dem offenen Einzel, belegten Alexander Becker, Felix Dachs und Silas Reimann Platz 33 bei 49 Startern. Marco Kuc schaffte es auf Platz 17. Der für den OTC in der Pro-Liga startende Frédéric Lux aus Hoenheim konnte überzeugen und scheiterete erst im Viertelfinale an dem späteren Dritten Robert Zamora (Frankreich). Der Saarländer Steven Müller (Hülzweiler-Saarwellingen) verpasste ebenfalls im Viertelfinale die Sensation. Erst nach 5 fantastischen Sätzen musste er Sébastien Meckes (Frankreich) gratulieren. Besser machte es Philipp Luckas, ebenfalls vom TFC Hülzweiler-Saarwellingen. Im Viertelfinale musste Honoré Legin (Frankreich) gratulieren. Darüber hinaus behielt er auch im Halbfinale gegen Zamora die Oberhand. Im Endspiel gegen Julien Pierron sah er mit eine 2:0 Führung schon wie der sicher Sieger aus.

Im Finale des offenen Einzel scheiterte Philipp Luckas (rechts) ganz knapp.

Doch der Franzose behielt die nerven und kam ins Match zurück. Er sicherte sich dann doch noch den Titel, während der Saarländer seinen vergebenen Chancen nachtrauerte. Dennoch ist Platz 2 eine Superleistung.

Insgesamt haben sowohl die Ottweiler als auch die anderen saarländischen Spieler und Spielerinnen gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind mit der Weltspitze am Bonzini mithalten zu können. Warten wir mal ab, ob 2020 eine weitere Leistungssteigerung folgt.

Weitere Bilder der Veranstaltung sind hier abrufbar.